 |
Extremboutique Nagy: Die guten Atmosphären
|
pressetext |
 |
 |
jetztredi von und mit monochrom (Wien), 01.04.04, 20 Uhr
"Ein 90-minütiges Restessen aus Powerpointeinspielungen, Livemusik (und wir meinen: Livemusik!), Installation, Klangwolke, Medienkritik (incl. Kritik-der-Medienkritik und deren Kritik), Bildungsroman, Gala, Archäologie, Diskurskritik (incl. Kritik-der-Diskurskritik und deren Kritik) und ordentlich Schmerz bzw. Schmelz. Simultan-Phänomenologie, Geschwür und ein Ballett der Ränder. Die geradebrechte Geballtheit ist indes nur ein stummer Schrei nach Liebe zum Detail."
monochrom.at |
 |
 |
Die Handlung:
Der outgeplacte Textilbranchler Boom Springfield, gestresst von Alltag, Wohnsituation und Captain Abramowitsch erfährt durch seinen Freund Josh D. Stangassinger aus der IT-Branche von der Extremboutique Nagy, wo es eine hervorragende Atmosphäre geben soll. Die Suche nach besagtem Etablissement gestaltet sich jedoch schwierig. Die „Wächterinnen der guten Atmosphäre“ tauchen beharrlich auf und geben ihm in verklausalierten Coachings zu Denken. Immer ist Boom innerlich für den Eintritt in die Boutique noch nicht bereit. Er muss noch lernen, reflektieren, spüren, optimieren, Allianzen knüpfen, verschlanken, downloaden, selbsterfahren und den interpersonellen Relaunch wagen, was auch bedeutet, das er seinem Umfeld (eigentlich nur Josh D. Stangassinger aus der IT-Branche) auf der Tasche liegt.
Weiter |

|
|